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SUNNIVA FUSSPFLEGE
BY STEPHANIE HOLWEG

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie teuer ist einmal Fußpflege?

Eine kosmetische Fußpflege kostet in Österreich zwischen 25-50 Euro pro Behandlung. Mit Zusatzleistungen wie Massagen oder Peeling steigen die Preise auf bis zu 50 Euro. Medizinische Fußpflege ist teurer und kostet als Privatleistung 50-100 Euro, durchschnittlich etwa 60 Euro. Regionale Unterschiede sind erheblich: In Graz zahlt man etwa 45 Euro für eine Pediküre, in kleineren Orten wie Gratkorn nur 30 Euro.

Eine gute Fußpflege erkennt man an mehreren Kriterien. Zunächst sollte eine gründliche Anamnese erfolgen: Wird nach Vorerkrankungen, Beschwerden und Diabetes gefragt? Der Anbieter sollte Ausbildungszertifikate vorweisen können. Hygiene ist entscheidend: Sichtbare Desinfektionsmittel, Sterilisationsgeräte und eingeschweißte, sterilisierte Instrumente für jeden Kunden sind Pflicht. Das Fußbad sollte in sauberen, desinfizierten Bassins mit frischem Wasser erfolgen. Während der Behandlung sollten keine starken Schmerzen auftreten. Professionelle Instrumente aus rostfreiem Edelstahl mit präzisen Schneidkanten sind Standard. Ein guter Fußpfleger gibt individuelle Pflegeempfehlungen für zu Hause.

In Österreich kostet eine klassische kosmetische Fußpflege zwischen 40-55 Euro für 30 Minuten. Bei erhöhtem Aufwand oder längerer Behandlung (45 Minuten) steigen die Preise auf 56-68 Euro. Spezialleistungen haben separate Preise: Nagelspange aus Metall 98 Euro, aus Kunststoff 48 Euro. Hausbesuche kosten etwa 71 Euro inklusive Material, zuzüglich Wegzeit (17 Euro). Ein wichtiger Unterschied zu Deutschland: Podologische Fußpflege ist grundsätzlich Privatleistung, eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse existiert nicht.

Die Begriffe „Fußpflege“ und „Pediküre“ werden oft synonym verwendet und bezeichnen beide die kosmetische Pflege des gesunden Fußes mit Fußbad, Nagelkürzung, Nagelhautentfernung und leichter Hornhautbearbeitung. Der entscheidende Unterschied besteht zur medizinischen Fußpflege (Podologie), die seit 2002 gesetzlich geschützt ist. Kosmetische Fußpfleger durchlaufen keine staatlich geregelte Ausbildung und dürfen nur gesunde Füße behandeln. Podologen absolvieren eine zweijährige Vollzeitausbildung mit Staatsexamen und dürfen auch geschädigte Füße und Risikopatienten behandeln. Sie setzen Skalpelle und hochdrehende Fräser ein und können eine Kassenzulassung erhalten sowie apothekenpflichtige Heilmittel nach ärztlicher Verordnung anwenden.

Zur kosmetischen Fußpflege sollten Sie bei übermäßiger Hornhautbildung, zu langen oder ungepflegten Zehennägeln, trockener oder rissiger Haut, Schweißfüßen oder dem allgemeinen Wunsch nach gepflegten Füßen gehen. Medizinische Fußpflege ist bei ernsteren Problemen angezeigt: eingewachsene Zehennägel, stark verdickte Nägel, Nagelpilz, hartnäckige Hühneraugen, starke Verhornungen oder Schmerzen. Unbedingt zum Podologen sollten Personen mit Diabetes, rheumatischen Erkrankungen, Durchblutungsstörungen oder Neuropathien. Auch bei eingeschränkter Mobilität ist professionelle Hilfe sinnvoll. Experten empfehlen einmal monatlich zur medizinischen Fußpflege zu gehen, unabhängig von akuten Beschwerden, für frühzeitige Erkennung von Veränderungen.

Ja, regelmäßige Pediküren bieten nachgewiesene gesundheitliche Vorteile. Die prophylaktische Wirkung beugt Nagelpilz, Fußpilz, eingewachsenen Nägeln und Hühneraugen vor. Regelmäßige Kontrolle ermöglicht Früherkennung von Veränderungen wie auffälligen Muttermalen oder beginnenden Problemen. Durchblutungsförderung durch Fußmassagen und warme Fußbäder verbessert die Fußgesundheit. Die Entfernung von Druckstellen und Schwielen führt zu Schmerzlinderung und verbessertem Gangbild, was Haltungsproblemen und Rückenschmerzen vorbeugt. Zusätzlich bieten Pediküren Entspannung, Stressabbau und verbesserte Hautelastizität. Wichtige Einschränkung: Kosmetische Pediküre ist nur für gesunde Füße konzipiert. Bei Diabetes oder anderen Risikofaktoren sollte ausschließlich ein Podologe aufgesucht werden.

Absolute Kontraindikationen sind diabetischer Fuß (erhöhte Verletzungsgefahr und schlechte Wundheilung), offene Wunden, Geschwüre oder eitrige Infektionen (Infektionsgefahr), akute Entzündungen, schwere Durchblutungsstörungen (erhöhtes Verletzungsrisiko), Fieber (geschwächtes Immunsystem) und frische Operationen am Fuß. Relative Kontraindikationen, die ärztliche Abklärung erfordern, sind Gefäßerkrankungen, Neuropathien jeglicher Art, stark eingewachsene Nägel, schwere Nagelpilzinfektionen und Allergien gegen verwendete Produkte. Bei bestehenden Erkrankungen, Diabetes oder anderen Risikofaktoren sollte stets ein ausgebildeter Podologe aufgesucht werden, da eine normale Pediküre hier sogar schaden kann. Warten Sie bei Krankheit bis zur vollständigen Genesung.

Absolute Kontraindikationen sind diabetischer Fuß (erhöhte Verletzungsgefahr und schlechte Wundheilung), offene Wunden, Geschwüre oder eitrige Infektionen (Infektionsgefahr), akute Entzündungen, schwere Durchblutungsstörungen (erhöhtes Verletzungsrisiko), Fieber (geschwächtes Immunsystem) und frische Operationen am Fuß. Relative Kontraindikationen, die ärztliche Abklärung erfordern, sind Gefäßerkrankungen, Neuropathien jeglicher Art, stark eingewachsene Nägel, schwere Nagelpilzinfektionen und Allergien gegen verwendete Produkte. Bei bestehenden Erkrankungen, Diabetes oder anderen Risikofaktoren sollte stets ein ausgebildeter Podologe aufgesucht werden, da eine normale Pediküre hier sogar schaden kann. Warten Sie bei Krankheit bis zur vollständigen Genesung.

Für gesunde Füße wird eine kosmetische Pediküre alle 4-6 Wochen empfohlen, Behandlungsdauer etwa 40 Minuten. Bei medizinischer Fußpflege im Standardfall ist ein Intervall von 6-8 Wochen üblich, Behandlungsdauer 30-45 Minuten. Personen mit besonderen Beschwerden oder chronischen Erkrankungen sollten monatlich oder häufiger zur Fußpflege gehen. Bei Podologie-Verordnung für Diabetiker liegt das empfohlene Intervall bei 4-6 Wochen. Ergänzend ist tägliche Fußpflege zu Hause essenziell: täglich waschen und gründlich abtrocknen, täglich eincremen, mindestens monatlich Nägel kürzen. Ein wöchentliches Fußbad von 10-15 Minuten unterstützt die Fußgesundheit zusätzlich. Die Häufigkeit richtet sich nach individuellen Bedürfnissen und Gesundheitszustand.

Podologen empfehlen keine herkömmliche Pediküre für Risikopatienten aus fachlichen Gründen. Der wichtigste Aspekt ist die Ausbildungstiefe: Kosmetische Fußpfleger haben keine staatlich geregelte Ausbildung und können pathologische Veränderungen nicht erkennen oder behandeln. Die Instrumente unterscheiden sich erheblich: Podologen arbeiten mit hochdrehenden Fräsern (30.000-40.000 Umdrehungen), während kosmetische Pediküren nur 5.000 Umdrehungen erreichen. Langsamere Geräte erzeugen mehr Wärme und bergen höheres Verletzungsrisiko. Besonders kritisch sehen Podologen Diabetiker-Behandlungen in Kosmetikstudios: Kleinste Mikroverletzungen können zu schlecht heilenden Wunden und im schlimmsten Fall zur Amputation führen. Für gesunde Füße ohne Risikofaktoren ist kosmetische Pediküre jedoch unbedenklich und nicht grundsätzlich abgelehnt.

Die Antwort hängt vom Nagelproblem und Anbieter ab. Bei Nagelpilz ist kosmetische Pediküre nur eingeschränkt möglich – viele Studios nehmen nur gesunde Füße. Medizinische Fußpflege beim Podologen ist ausdrücklich geeignet: Podologen sind für Nagelpilz-Behandlung geschult, können befallene Nagelsubstanz fachgerecht abtragen, strenge Sterilisation gewährleisten und antimykotische Behandlungen durchführen. Eingewachsene Zehennägel sollten niemals von kosmetischen Fußpflegern behandelt werden. Podologen können Nagelkorrekturspangen einsetzen und Orthesen anfertigen. Bei verdickten oder deformierten Nägeln ist ebenfalls der Podologe richtig. Mit elektrischen Fräsinstrumenten können verdickte Nägel bearbeitet und durch Nagelprothetik das optische Erscheinungsbild wiederhergestellt werden. Wichtiger Hinweis: Bei Nagelpilz sollte parallel medizinische Therapie erfolgen.

Die sinnvolle Häufigkeit richtet sich nach individuellem Gesundheitszustand und persönlichen Bedürfnissen. Für gesunde Erwachsene ist ein Intervall von 4-6 Wochen für kosmetische Fußpflege ideal. Bei Standardfällen medizinischer Fußpflege sind 6-8 Wochen angemessen. Personen mit Diabetes, Neuropathien oder Durchblutungsstörungen sollten alle 4-6 Wochen zur podologischen Behandlung – bei ärztlicher Verordnung werden Kosten von der Krankenkasse übernommen. Ältere Menschen und Personen mit eingeschränkter Mobilität profitieren besonders von regelmäßiger professioneller Fußpflege. Die tägliche Pflege zu Hause ist mindestens ebenso wichtig: tägliches Waschen und Trocknen, regelmäßiges Eincremen und monatliches Nägel-Kürzen. Bei Diabetikern ist zusätzlich tägliche Inspektion der Füße auf Verletzungen unerlässlich.